Neuwied,
14. November 2009.
Andreas Laser, unser Watz, hatte dazu mit einer Mail im Internet eingeladen,
und er schrieb: "Warum Neuwied? Na ganz einfach, da kann man
am nächsten Tag nach Hause rudern." (sein zu Hause ist ja nun
Köln). "Essen und Getränke bringe ich mit, teilweise stammt das
Bier aus Wetten oder Motivationsversprechungen."
Ich war auch kurz der Einladung gefolgt und fand den Clubraum voll
besetzt. Watz stand hinter der Theke und zapfte Kölch vom Faß. Warme
und kalte Speisen waren reichlich aufgebaut. Die Meisten fanden keinen
Sitzplatz und drängten sich um die Theke, oder standen in Gruppen
beim Gespräch im überfüllten Clubraum. Ich konnte nicht feststellen
aus wieviel verschiedenen Vereinen die Anwesenden kamen. Sicher ist
aber, daß es eine gelungene, nachahmenswerte Veranstaltung es war.
Vorausgegangen war eine Tagesfahrt von St. Goar nach Neuwied mit einem
Kirchboot. Für mich, Rudi Rosbach Annette und Volker Trümper war es
die erste Fahrt in einem solchen Großruderboot. Wir ergänzten die
Mannschaft vom Kölner Club für Wassersport.
Zum Glück spielte das Wetter mit. Sogar der Wind kam meist von der
richtigen Seite und wir machten 18 Kilometer in der Stunde. In Lahnstein
machten wir am Steg des Yachtclubs fest. Während wir in einer Pizzeriea
am Mittagstisch saßen fing es draußen an zu regnen. Wir konnten aber
bei der Weiterfahrt bald unsere Regensachen wieder ausziehen. Die
Fahrt endete in Yachthafen von Neuwied.
Wenn ich auf dieser Fahrt auch nur gesteuert habe, war ich begeistert
und könnte mir vorstellen eine der nächsten AH Touren in einem Kirchboot
mitzumachen.
- Rolf Petry -