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Energiekostenoffensive
Verbrauch identifizieren + Kostenbewußtsein sensibilisieren



Studien belegen: Größter Energieverbraucher in einem Haushalt ist mit großem Abstand die Heizung.
Fotos zum Vergrössern anklicken.

 

 

Neuwied, 6. Oktober 2009. Ein ganz normaler Tag im Bootshaus der NRG ? Nein, nicht ganz, denn es ist kälter geworden in Deutschland und an diesem Tag enden zwangsläufig die "Sommerferien" für die Heizungsanlage, die in den letzten Monaten lediglich die Aufgabe hatte, warmes Wasser für die Duschen und Sanitäranlagen zu produzieren.

Die Mitglieder sollen es warm haben im Bootshaus am Pegelturm. Doch mit dem schicksalhaften Umlegen des großen Reglers an der Heiztherme auf "programmierten Winterbetrieb" jährt sich der Tag, an dem die Energiekosten der NRG signifikant steigen. Der Schatzmeister bekommt eh schon graue Haare, wenn die Stadtwerke regelmäßig monatlich einige Hundert Euro vom NRG Konto abbuchen.

Nun kommt es darauf an, dass die kostbare Energie zielsicher eingesetzt und nicht nutzlos verschwendet wird. Offene Fenster und sinnlos geheizte Räume gehören zu den Kostenverursachern Nummer Eins. Immerhin muß die NRG rund


5.000 Euro jährlich


für Energiekosten (Gas, Wasser, Strom) bezahlen. Zum Vergleich: Dieser Betrag ist größer als der gesamte Jahresetat für den Ruderbetrieb und unglaubliche drei Mal größer als der gesamte Jahresetat der Hockeyabteilung !!! Die Energiekosten sind derzeit der größte Einzeletatposten im NRG Haushalt.

In einem ersten Schritt der Energiekostenoffensive geht es zunächst um die Kostenermittlung (Ist-Situation). Hieraus sollen Monatsverbräuche und Kosten ermittelt werden. Damit soll der Energieverbrauch transparent in Euro und Cent dargestellt werden, um das Energiebewußtsein der Mitglieder zu sensibilisieren, damit jeder sieht: Energie ist nicht umsonst zu haben.




Das Abrechnungssystem:

Aufgrund seiner baulichen Historie ist es gar nicht so einfach, das über jahrzehnte gewachsene Abrechnungssystem des Bootshauses, bestehend aus manigfaltigen Haupt- Gas-, Wasser- und Stromzählern der Stadtwerke und diversen Unterzählern der NRG an den unterschiedlichsten Orten, auf Anhieb zu überblicken.


Wen es interessiert, der kann sich gerne auf einen kleinen Pfadfindertrip durchs Bootshaus begeben.
Der folgende kleine Guide ist vielleicht behilflich:


Strom:

Der (sehr unauffällige) Übergabepunkt der Stadtwerke befindet sich in der Halle 3 ganz hinten in der Ecke, wo der Hockeyspind steht. Von dort aus fließt der kostbare Saft zunächst ganz woanders hin, nämlich in das Kämmerchen im ersten Stock (neben dem Räumchen/Gastraum - heutiger Schulungsraum der Informa). Hier sind die offiziellen drei Stromhauptzähler der Stadtwerke angebracht: Jeweils einer für Gastronomie, Dachwohnung und NRG. Der Stromkreis der NRG verzweigt von von hier zu einzelnen Verbrauchern und zum nächsten Verteiler, der in der Halle 3 am Waschbecken installiert ist. Hier befindet sich der Unterzähler für die DUC Taucher ... ... und etwas weiter nördlich im Heizungskeller ein weiterer separater Unterzähler für den Stromverbrauch der Heiztherme der Gastronomie.





Gas:

Die drei Gashauptzähler für Gastronomie, Dachwohnung und NRG befinden sich alle im Zwischenraum zwischen Bootshalle 1 und dem Bierkeller.





Wasser:

Die Hauptwasseruhr befindet sich im Zwischenraum zwischen Bootshalle 1 und dem Bierkeller. Hinter der Hauptwasseruhr befinden sich drei Zwischenwasseruhren. Die Uhr der NRG befindet sich unmittelbar neben der Hauptwasseruhr. Die Zwischenwasseruhr der Gastronomie befindet sich unter der Hallendecke in der Mitte der Bootshalle 2.


Die Zwischenwasseruhr für die Dachwohnung befindet sich unter der Hallendecke am deichseitigen Ende der Bootshalle 2.




Die Verbrauchs- und Kostenübersicht:

Monatlich werden die einzelnen Zähler abgelesen und mit den aktuellen Energiekosten multipliziert.
Somit ergibt sich eine zeitnahe Verbrauchs- und Kostenübersicht, die hier als Excel-Tabelle einsehbar ist:

 

Ende Dezember 2009 werden die Heizzeiten neu programmiert. Die Übersicht der Heizzeiten findest Du hier.

 




Bericht: Ralf Schaefer

Fotos: Ralf Schaefer




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