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Zwei Mal um die Welt gerudert
Rolf Petry holt als erster Neuwieder den doppelten Äquatorpreis



 

Wer am Pegelturm einmal die Ruderer beim Ab- und Anlegen beobachtet hat, der hat sicherlich auch schon Rolf Petry gesehen. Der rüstige 84-Jährige, der 1924 in der Neuwieder Bahnhofstrasse das Licht der Welt erblickt und erst 1947 in Zell das Rudern gelernt hat, ist fast jeden Tag am Bootshaus und regelmäßig mit einer Mannschaft auf Wasser.

Nun hat Petry vom Deutschen Ruderverband anlässlich des Wanderrudertreffens in Berlin eine ganz besondere Auszeichnung erhaltenden: Den doppelten Äquatorpreis für mehr als 80.976 zurückgelegter Ruderkilometer. Diese Auszeichnung konnten bislang schätzungsweise erst ein gutes Dutzend Ruderinnen und Ruderer im DRV erreichen.

"Eigentlich habe ich noch viel mehr Kilometer im Leben gerudert" erläutert der NRG-Altvorsitzende schmunzelnd. "Doch für den Äquatorpreis und den doppelten Äquatorpreis zählen nur die Ruderkilometer, die über das Fahrtenabzeichen nachgewiesen werden." ergänzt Perty. Und beim Fahrtenwettbewerb hat er erst ab 1982 so richtig "Gas" gegeben. Über die Kilometer, die "Onkel Rolf" zwischen 1947 und 1982 gerudert hat kann das NRG Archiv noch teilweise Auskunft geben oder man kann darüber spekulieren.

Rolf Petry will sich mit dieser Auszeichnung keinesfalls zur Ruhe setzen sondern hat im laufenden Jahr schon wieder über 3.500 Kilometer gerudert und damit seine "dritte Weltumrundung" eröffnet. Er ist eben ein Ruderer durch und durch: optimistisch, tatkräftig, beständig und loyal zu seinem Club und seinen Kameraden.

Eben ein echtes Vorbild !



Bericht: Ralf Schaefer

Fotos: Ralf Schaefer




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Links zum Thema
 
DRV Äquatorpreis
Wanderrudertreffen 2008 in Berlin



 


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