Bingen/Koblenz,
19.10.2008
Die Neuwieder Rudergesellschaft beteiligte sich mit 2 Vierern an dieser
Veranstaltung. Die Vierer: Heddesdorf und Heidelberg lagen schon seit
Freitag auf dem Hänger.
In der Heidelberg waren eingeteilt: Franklin Fleischhauer als Obmann,
der bei dieser Fahrt die Bedingungen für sein Fahrtenabzeichen erfüllte,
Dieter Kirchner, Rudi Rosbach, Beate Schuster und Claudia Decowski.
In der Heddesdorf: Rolf Petry als Obmann, Ralf Mohr, Renate Margraff,
Irmgard Reisdorff und Ingrid Rauwolf. Jochen Rauwolf machte den Bootstransport
und nahm auch die Mannschaft der Heddesdorf außer Ralf Mohr in seinem
Fahrzeug mit. In Bingen dauerte es sehr lange bis wir das Loch zum
Binger Ruderverein gefunden hatten.
Die übrige Mannschaft traf sich schon um 6 Uhr am NRG Bootshaus. Josef
Decowski brachte sie zunächst zum Ruderclub Rhenania in Koblenz. 2
weitere Fahrzeuge wurden hier abgestellt für die Rückfahrt am Abend.
Josef brachte dann die 6 Ruderer an den Hauptbahnhof, von wo sie um
6 Uhr 51 nach Bingen fuhren.
Wir brachten unsere Boote direkt vom Hänger auf die Pritsche und waren
deshalb auch die ersten auf dem Wasser. Außer uns beteiligten sich
noch 12 weitere Ruderboote und eine große Menge Kanus. Begleitet wurde
die Flotte von Wasserschutzpolizei, DLRG und 3 Motoryachten.
Der Start vom Binger Ruderverein erfolgte um 10 Uhr 30 für die 60
Kilometer lange Strecke nach Koblenz, wo 2011 Die Bundesgartenschau
stattfindet. Ein Feuerwehrboot transportierte einen Baum als symbolische
Geste, der dann 2011 in Koblenz bei der Eröffnung der Bundesgartenschau
sicher schon ein Stück gewachsen sein dürfte. Das Boot der Feuerwehr
spritzte an jedem Ort riesige Wasserfontänen in die Luft.
Das Wetter hatte ein Einsehen, und vom Nebel des Vortags war nichts
mehr zu sehen. Im Gegenteil Sonne pur und Schiebewind erleichterten
das Rudern.
Gegen 16 Uhr sammelten sich alle Boote in der Lache bei Koblenz, um
gemeinsam um gegen 17 Uhr am Deutschen Eck vorbei an einer riesigen
Menschenmenge in die Mosel bis zur Schleuse zu fahren. Wir warteten
vergebens auf die versprochene Sonderschleusung. Statt dessen mußten
wir lange warten, bis wir hinter einem Frachtkahn in die Schleusenkammer
einfahren konnten.
Beim Ruderclub Rhenania holten wir die Boote heraus und konnte gerade
noch vor Ende der Veranstaltung am Deutschen Eck im Biergarten die
Urkunde für die Fahrt in Empfang nehmen und auf Kosten des Veranstalters
eine Mahlzeit und ein Getränk einnehmen.
Todmüde kamen wir dann gegen 21 Uhr am Bootshaus der NRG an.
Rolf Petry