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Als
Jürgen Velten im vergangenen Jahr das 20. Jubiläum als Bootshauswirt
feierte, machten wir ihm und seiner Frau Roswitha als Geschenk eine
„Kreuzfahrt“
mit der Barke Hippebock.
Die traditionelle Wanderfahrt findet immer in der ersten Oktoberwoche
statt.
Als die Nachricht kam, daß „Hippebock“ wegen dringender Reparaturarbeiten
nicht fahrbar ist, entschloß sich die Gruppe die Wanderfahrt mit Ruderbooten
zu machen. An Stelle der Barke stellte Dieter Kirchner seine Motoryacht
zur Verfügung, damit das Ehepaar Velten die Fahrt auch mitmachen konnte.
So machten wir uns am 8. Oktober 2007 mit zwei Vierern
und 15 Mann auf den Weg nach Traben Trabach. Die
Yacht startete schon am Vortag
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| Auf dem Steg des Rudervereins Zell |
zum Hafen Senheim. Hier bestiegen die Veltens und zwei
weitere als Landdienst die Motoryacht, um sich moselaufwärts in Richtung
Zell zu machen. Von TrabenTrabach kommend waren die Ruderer schon hier, als die
Motoryacht am Steg des Zeller Rudervereins anlegte. Sie wurden mit
großem Hallo begrüßt.
Inzwischen hatte sich der Frühnebel
verzogen und bei herrlichem Sonnenschein
ging es gemeinsam an den mit buntem
Laub geschmückten Weinbergen vorbei moselabwärts. Der vom Weingut
Franz Josef Weis in Zell erstandene Wein sorgte für zusätzliche gute
Stimmung. Das Tagesziel war der Yachtafen von Senheim. Wie immer,
hatten wir unser Quartier in der Fremdenpension „bei Stenze“, das
seit vielen Jahren schon zur Tradition geworden ist. An einer langen
Tafel trafen wir uns im Gasthaus „Sunterhof“, wo wir uns mit köstlichen Speisen und Getränken
verwöhnen ließen. Es war offensichtlich, daß unsere Bootshauswirte
ihre helle Freude hatten.
Für
sie hieß es am nächsten Morgen Abschied nehmen, während wir weiter von Dieter und Margit Kirchner begleitet
wurden. Bei der Cochmer Rudergesellschft zogen wir die Boote auf den
Steg.
Zur Mittagsrast am Tisch in den Anlagen gab es Brötchen von der Bäckerei
Stenze, die uns die Besatzung der Motoryacht mit Käse und Aufschnitt
belegte.
Am Ende der 2. Etappe, im Yachthafen von Brodenbach, erwartete uns eine Überraschung.
Wegen Wartungsarbeiten war der Wasserspiegel so weit abgesenkt worden,
daß wir große Probleme beim Aussteigen bekamen. Dazu durchquerten
wir mehrmals den Hafen, um die Beste Möglichkeit zu finden, was uns
schließlich ohne Schaden gelang.
Als wir uns Abends in unserem eigenen Bootshaus einfanden, konnten
wir es kaum fassen, daß wir erst am Vortag von hier gestartet waren,
so erlebnisreich war die Wanderfahrt, die ja noch nicht zu Ende war.
Das
Einsteigen am Mittwoch Früh
in Brodenbach ging aber einigermaßen gut. Vom Wetter her war dieser
Tag sogar noch besser, weil schon sofort die Sonne schien. Der Landdienst
betätigte die Bootsschleuse in Lehmen, so daß wir hierfür nicht aussteigen
brauchten.
Am Steg der RG. Rhenania in Koblenz legten wir zur Mittagsrast an.
Als wir ablegten, kam auch Dieter mit der Motoryacht und wir konnten
sofort mit der Großschiffahrt geschleust werden. Bald hatte uns der
Rhein wieder.
So ging auch diese Wanderfahrt, die ja ganz anders geplant war, für
alle zufrieden zu Ende. Logisch, daß wir noch lange auf der Terrasse
unseres Bootshauses saßen und an die Eine oder Andere lustige Begebenheit
der Fahrt zurückdachten.
Auch Jürgen Velten ließ es sich nicht nehmen und setzte sich noch
zu uns. Alle waren der Meinung: Diese Wanderfahrt wird im nächsten
Jahr genau so wiederholt.
Die Teilnehmer:
Brigitte und Rolf Petry, Astrid und Wolfgang Homberg, Ingrid Rauwolf,
Klara und Friedhelm Pasch, Inge und Hans Racky, Mechthild Peters, Helmut Börder, Renate Margraff,
Irmgard Reisdorff, Herbert Scheid, Margit und Dieter Kirchner, Roswitha
und Jürgen Velten.
Rolf Petry
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