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"Gruss aus Frankreich":
Impressionen
vom neuen Domizil von Ernst Pobloth

Nicht
weit von Avignon, im Hinterland, wo die Ebene im Norden begrenzt wird
vom Massiv des Mont Ventoux und im Osten und Süden vom Massiv de
Vaucluse, liegt unser 200 Jahre altes Haus in einem kleinen Weiler mit
lauter netten, hilfsbereiten Nachbarn.
Wir
leben uns arbeiten mit ihnen, denn so ein altes Haus braucht einen werkelnden
Rentner, der mit seinen beiden linken Lehrer-Händen so recht und
schlecht herumhantiert. Aber Perrot und Luc und Louis geben gute Ratschläge
und so sieht doch manches schon recht ansehnlich aus.
Ruderkamerad Scheid hat auch sichtbare und gute Spuren hinterlassen. So
haben z.B. alle Heizungen anständige Ventile erhalten.
Ein
altes Haus hat auch so manchen nicht gern gesehen Mitbewohner. Kleine
Skorpione finden wir sehr oft und setzen sie wieder vor die Tür.
Einmal nistete sich ein Schwarm Bienen in einer Fensternische ein, und
erst Sylvain gelang es als guter Imker sie in eine "ruche" zu bekommen
und sie in die freie Wildbahn in den Bergen zu verfrachten.
Auch eine kleine Viper bat um Einlass ins Badezimmerfenster im ersten
Stock. Doch Perrots Sohn Cyril fing sie behutsam und setzte sie hinter
der Kapelle ins Freie.
Also, langweilig wird es hier nie.
Viele Grüsse
Ernst und Gerda Pobloth
(Ernst Pobloth schrieb aus einem Internet-Cafe in Carpentras)

Anfahrt
nach Methamis:
Wegebeschreibung
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