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Mit
dem festen Vorsatz im 2. Anlauf die Boot in Wilkasy ruderfertig
zu bekommen starteten wir am 26. April 2004 im VW Bus unseres polnisch
sprechenden Josef Dekowsky und der Werkstattcrew der Neuwieder
Ruder-Gesellschaft im ersten Büchsenlicht in Richtung Berlin. Diesmal
vollgepackt mit Schleif und Bohrmaschinen, Lagerböcken, jede Menge
Werkzeug, Lacke und Bootszubehör.
Nach der Übernachtung bei den freundlichen Ruderkameraden des ESV
Schmöckwitz, wo wir noch einen Satz Skulls und weiteres Bootszubehör
einluden ging es weiter in Richtung Wilkasy. Der freundliche Empfang durch
die Familie Feldmann, ließ uns die strapaziöse 14stündige
Fahrt schnell vergessen.
Da inzwischen viele Yachten
ausgeräumt waren, hatten wir erheblich mehr Platz in der Halle. Die
mitgebrachten Maschinen erleichterten uns zwar die Arbeiten, aber die
Restarbeiten erwiesen sich doch erheblich umfangreicher als wir vorher
ahnen konnten.
Skulls, Steuer, Bodenbretter und Ausleger befanden sich in einem bedauernswerten
Zustand. Diagonalverstrebungen und Reiter mußten um Teil erneuert
werden, einige Skulls bekamen neue Querleimer, Bodenbretten mußten
angepaßt werden, ein Boot bekam neue Einstiegbretter, an einem Vordersteven
mußte ein Keil aufgeleimt werden, Ausleger wurden gerichtet und,
und, und. Wir arbeiteten täglich 10 Stunden und waren nach einer
knappen Woche gerade mal so weit, daß 2 Boote die ersten Lackschichten
bekamen.
Während unser Bootswart
Herbert Scheid noch da blieb, mußten Kalle Müller,
Josef Dekowsky und ich wegen dringender Termine am 2. Mai abreisen.
Die Polen feierten den Beitritt in die EU und wir fuhren von der neuen
Grenze nach Hause in die unmittelbare Nähe des geographischen Mittelpunktes
der neuen EU. Herbert bekam aber mit Teddy Schäfer, Matthias
Sieg und 2 Ruderkameraden aus Plön tatkräftige Verstärkung,
so daß nach einer weiteren Woche alle Boote in einem guten Zustand
ruderbar waren.
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Rolf Petry
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Herbert Scheid und
Josef Dekowski
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Kalle Müller
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Bericht:
Rolf Petry |