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NRG - Hockeyreport
Soeren Hagen berichtet vom Hockeyclub in Mayen
24. November 2000

Nachdem die Herrenmannschaft der NRG sich gegen Ende der letzten Saison
aufgelöst hatte, mußte ich mir überlegen wie es mit dem Hockeysport weiter
gehen sollte.
Obwohl ich immer gerne für Neuwied gespielt habe,
konnte der Verein keine vernünftige Zukunftsperspektive mehr bieten. Also
entschloss ich mich zur Konkurrenz nach Mayen zu wechseln.
In Mayen kam es zum Wiedersehen mit einigen altbekannten Neuwieder Gesichtern.
Christian Börder, Oliver Piquardt und Hendrik Herzog dürften vielen noch
ein Begriff aus ihrer Neuwieder Zeit sein. Aber auch von den anderen Mayener
Spielern wurde ich mit offenen Armen empfangen.
Sportlich gesehen bietet der Verein beste Perspektiven. Auf dem Feld spielt
die 1. Mannschaft in der Oberliga, in der Halle sogar in der 2. Regionalliga.
Mit Christian Börder einem ehemaligen Bundesligaspieler als Trainer und
besten Trainigsbedingu ngen (neuer Kunstrasenplatz, 2 Hallen, etc.) nimmt
man auch gerne den langen Anfahrtsweg zum Trainig in Kauf. Das Training
selbst ist sehr anstrengend und hart, aber jeder hängt sich voll rein.
Schließlich geht es um die Plätze in der 1. Mannschaft. Für mich als neuen
Spieler gilt dies natürlich ganz besonders.
Auf dem Feld werde ich nächstes Jahr wohl in der 1. Mannschaft spielen,
in der Halle habe ich einen Stammplatz in der 2. Mannschaft. Doch mit
ein bischen Glück werde ich vielleicht auch in der Halle zu ein paar Einsätzen
in der ersten kommen.
Doch nicht nur sportlich gesehen hat sich der Wechsel gelohnt. Die Mayener
haben einen tollen Zusammenhalt und ich bin froh jetzt ein Teil diese
Vereins zu sein. Trotzdem muß ich immer wieder an die schönen Zeiten in
Neuwied zurückdenken und ich bin mir sicher, dass die Neuwieder sich nicht
gänzlich aus den Augen verlieren.
- Soeren Hagen -
Zur Person:
Soeren Hagen ist 1993 als Mitglied in
die Hockeyabteilung der Neuwieder RG eingetreten und hat dort als Feldspieler
bei den Knaben B angefangen. Später spielte er für die Knaben
A, Jugend B und Jugend A - zuletzt bei den Ersten Herren. Seine Trainer
waren zunächst Ernst Pobloth, später sein Bruder Hjalmar. Die
schönste Zeit war seiner Meinung nach die Zeit, als er bei den Ersten
Herren gespielt hatte. In dieser Zeit herrschte in der Mannschaft eine
tolle Stimmung und gelang auch der Aufstieg in die 1. Verbandliga. Danach
begann die Mannschaft aufgrund der vielen Abgänge allerdings auseinanderzufallen
bis zu ihrem endgültigen Ende in desem Jahr.
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