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Nachruf
Vereinsprotektor Friedrich Wilhelm Fürst zu Wied



 

Neuwied, 28.08.2000


Am 28. August 2000 verstarb unser Vereinsprotektor Friedrich Wilhelm Fürst zu Wied im Alter von 69 Jahren während eines Aufenthaltes in Kanada.
Er wurde am 6. September auf dem Familienfriedhof in Neuwied-Monrepos beigesetzt.

Die Neuwieder Ruder-Gesellschaft hat ihre Trauer über diesen Verlust nach außen durch Halbmastflaggen, eine Traueranzeige in der Rheinzeitung und ein persönliches Schreiben des Ersten Vorsitzenden an die Familie des Verstorbenen zum Ausdruck gebracht. Friedrich Wilhelm Fürst Zu Wied hatte im Frühsommer dieses Jahres noch einigen NRG-Ruderern die Urkunden für das Erreichen des DRV-Fahrtenabzeichens persönlich unterschrieben.

Wir wollen ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Mit Friedrich Wilhelm Fürst zu Wied hatte das Neuwieder Fürstenhaus 1983 anläßlich des 100-jährigen Jubiläums der NRG nach langer Pause nach dem Krieg in der dritten Generation erneut das Protektorat der NRG übernommen.

Vorher waren der Großvater von Friedrich Wilhelm (Fürst Friedrich zu Wied von 1908 bis 1945) und sein Urgroßvater (Fürst Friedrich Wilhelm zu Wied von 1883 bis 1907) als Protektoren tätig.

Es ist derzeit noch völlig offen, ob das Protektorat nun wieder neu besetzt wird.




Nachfolgend werden zur Erinnerung einige Zeitdokumente des Protektorats wiedergegeben:



Fürst Friedrich Wilhelm zu Wied
Protektor von 1883 bis 1907

Fürst Friedrich zu Wied
Protektor von 1908 bis 1945


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Auf den Namen des Stadtgründers taufte 1958
Fürst Friedrich Wilhelm zu Wied den
C-Vierer "Graf Friedrich Wilhelm zu Wied".

Foto: Festschrift "100 Jahre NRG", 1983



Friedrich Wilhelm Fürst zu Wied
Protektor von 1983 bis 2000

Foto: Festschrift "100 Jahre NRG", 1983


Beliebter "Regent"

Foto (Rhein-Zeitung) : Friedrich Wilhelm Füst zu Wied, hier mit seiner Frau Sophie-Charlotte.



Als ältester Sohn des Erbprinzen Hermann zu Wied und der Prinzessin Marie-Antonia, geb. Gräfin zu Stolberg-Werningerode, kam Friedrich  Wilhelm 1931 in Stuttgart zur Welt, wo sein Vater damals das berühmte Gestüt Weil leitete.

Im Kupferhaus Dierdorf wuchs er mit Bruder Metfried und Schwester Osterlind in den Kriegs- und Nachkriegsjahren auf.

Er besuchte die Dierdorfer Schulen und machte das Abitur im Evgl. Pädagogium Bad Godesberg. Zuvor war er zwei Jahre an der Gordonstown-Schule in Schottland.

Das Studium der Forstwirstschaft in Hannoversch-Münden und der               Betriebswirtschaft in Köln erweiterte er durch Volontariate in Donaueschingen und einem Hamburger Bankhaus.

1955 übernahm er als Fürst den Wiedischen Besitz von seiner Großmutter Pauline, der Tochter des letzten Königs von Württemberg, und von seinem Onkel Dietrich, der bis zur Großjährigkeit des Fürsten Generalbevollmächtigter war.

Aufgeschlossen für neue Ideen widmete er sich mit Erfolg der fortschrittlichen Entwicklung der Wirtschaftsbetriebe, engagierte sich in öffentlichen Belangen und erwarb sich durch die freie, offene Art, mit der er in vielen Ehrenämtern traditionelle Verbindungen fortführte, viele Sympathien.

(Quelle: Rheinzeitung vom 30.8.2000 hpm)



Dreieinhalb Stunden lang hält die Ehrengarde der Stadt Neuwied Wache am Sarg, während sich die Bevölkerung vom Fürsten verabschiedet.






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