Hobby-Hockey
Turnier am 4. November 2000 in Neuwied



Neuwied, 04.11.2000


Neuwied - immer eine Reise wert


(-th) "Die Wilden Krücken erhöhen auf zwei zu eins. Rebläuse und Krückstöcke, bitte fertigmachen," riefen Tilo und Moritz gemeinsam ins Mikrofon, und ein unbeteiligter Besucher der Sporthalle in Neuwied hätte sich verwundert umgeschaut und die Augen gerieben: Denn Krücken lagen da nicht herum und der Wein war längst geerntet, als dass Rebläuse ihm etwas anhaben könnten.


Nein, ein lustiges Völkchen gab sich in der Deichstadt wieder ein Stelldichein und spielten auf dem Hobby-Hockey-Turnier der NRG-Krückstöcke den Sieger aus. Die Nase vorn hatten zum Schluss die Trierer Biwaken, die zur Zeit im Hobby-Hockey rhein-rauf, rhein-runter alles abräumen - dank ihres hervorragenden Keepers Hans-Pit.

"Der fischt einfach alles raus. Es ist zum Verzweifeln", klagt Wendelin, quirliger Antreiber seiner "Düsselschlenzer". Paul, pensionierter Trierer Biwake, lacht übers ganze Gesicht und kann das Feixen nicht lassen. "Ihr müsst eben mehr unserem Ebling von der Mosel zusprechen. Dann wird es auch bei euch klappen." Die "Düsselschlenzer" wollen trotzdem lieber bei ihrem Alt bleiben.
Krückstock-Teamchef Karl-Heinz und Mädchen-für-alles Renate waren dann auch höchst zufrieden mit dem Verlauf des Turniers. Selbst Zilly, der Schmitt´sche Dackel, fand so viel Freude am Hockeyball, dass er – ihm nachjagend – für einen kürzere Spielunterbrechung sorgte. Hatte doch sein Frauchen, das gerade ein Tor schießen wollte, alle Hände voll zu tun, Klein-Zilly wieder einzufangen.

Das Lob der bunten Hockeyschar von Rhein, Mosel und Ruhr kam dann auch von Herzen, denn für die Hobby-Hockeyer ist Neuwied immer ein Reise wert. Und wenn auch nur wegen des herrlichen Kuchens, wovon der Eierlikör-Nusskuchen der "ungesündeste" war, aber den größten Anklang fand.

Und sportlich gesehen? Der Hockey-Profi ist erstaunt, auf welch erstaunlich ansprechenden Niveau das sogenannte Elternhockey gespielt wird. Rückhand-Schlenzer ins linke obere Eck sind so selten nicht.

Aber das ist nicht das Entscheidende. Zu loben ist die Fairness und die Kameradschaft. Hier feiert das Hockey-Feeling fröhliche Urständ, dem alte Hockeyhasen nachtrauern ("Weißte noch, die Clubkämpfe damals, als wir von Goslar mit Kind und Kegel nach DHC fuhren ....?") : Verbundenheit im Sport, Freundschaft, Spaß und Humor – und das faire Fighten um den Ball.


Das ist Breitensport. Das ist Hobby-Hockey im Deutschen Hockey Bund.





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