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Gründungsfest
2000:

Am 16. Juni 2000 feierte die Neuwieder RG den 117. Geburtstag.
Freibier und Grill-Steaks lockten Ruderer und Hockeyer
ins Bootshaus zum Gründungsfest, das seit längerem schon jedes Jahr im
Sommer gefeiert wird.
Der Vorstand hatte geladen und die Terrasse war rappel-dicke voll. Ulrich
Schmitt (unser Präsident) und seine Frauen und Mannen hatten alle Hände
voll zu tun, die durstigen und hungrigen Wasserratten und Krummstab-Schwinger
zufrieden zu stellen; denn bald kostete das Bier nur ne Mark und die war
schnell aus der Börse geholt.
So angeregt ins Gespräch vertieft waren die meisten, dass sie erst nach
Ullis wiederholtem Aufmerksamkeit erheischendem Räuspern, sich ihrem Vorsitzenden
zuwandten, der sie herzlich begrüßte.
Manche der Ruderer staunten nicht schlecht,
als sie von ihm erfuhren, dass die NRG-Hockeyabteilung
in diesem Sommer ihr zwanzigjähriges Bestehen feiert.
So konnte Hockey-Abteilungsleiter Ernst Pobloth mit Stolz auf zwei Jahrzehnte
Hockeysport (neuerer Rechnung, denn von den Zwanziger Jahren an wurde
bis zum Ende der Vierziger in Neuwied Hockey gespielt) zurückblicken,
die vor allem im Zeichen der Jugend standen und noch stehen.
Einfach sei es nicht, so Pobloth, Mannschaften zusammenzuhalten. Immer
wieder verlassen Hockeyer Neuwied aus beruflichen und Studiengründen,
so dass etwa alle sechs Jahre neue Herrenmannschaften aufgebaut werden
müssen. Dessen ungeachtet freut sich jedoch die Abteilung, dass viele
von ihnen in anderen Clubs im In- und Ausland weiterhin der weißen Kugel
nachjagen und oft auch in sehr hohen Ligen (z.B. Bundesliga). Dokumentationstafeln
mit Bildern und Texten, zusammengestellt von Karl-Heinz Schmitz und Ernst
Pobloth, gaben einen guten Einblick in die ersten zwanzig Jahre des NRG-Hockeysports.
Als Förderer und Weggefährte in den Anfängen
des Neuwieder Hockeys wurde Karl-Dieter Börder, der sein
vierzigjähriges Vereinsjubiläum als Ruderer und aktiver
Hockey-Vater seines Sohnes Christian in diesen Tagen feiert, geehrt.
"Ka-De hat mir in der Anfangszeit sehr geholfen, organisierte er
doch die Fahrten zu den für unsere Anfänger weit entfernt liegenden Hockeystädten
in Rheinhessen und in der Pfalz und machte sich auch am Spielfeldrand
unentbehrlich," wusste Pobloth zu berichten. Marie-Luise, seine Frau
strahlte und war stolz auf ihren Ka-De, dem Ulli dann die goldene Ehrennadel
"an die Brust heftete".
Für das Hockeyjubiläum "25 JAHRE
HOCKEY IN DER NRG" wird Bildmaterial gesucht, das Karl-Heinz
Schmitz und Ernst Pobloth gern entgegennehmen, um es auch für die Festschrift,
die erstellt werden soll, zu veröffentlichen.
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