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Jahresberichte
1999
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Bericht der NRG-Schriftführung für das Jahr 1999:
1. Sitzungen des Vorstandes
1.1. Anzahl der Termine
| Vorstand | Beirat |
| Vorsitzender: Ulrich Schmitt Stv. Vorsitzender: Ralf Schaefer 1. Kassenführerin: Doris Hein Hockeywart: Ernst Pobloth 1. Ruderwart: Ralf Schaefer 1. Schriftführerin: Mechthild Peters |
2. Kassenführer: Karlheinz Schmitz Sportwart Hockey: Oliver Krumholz 2. Ruderwartin: Ingrid Rauwolf 2. Schriftführerin: Gisela Schmitt Hauswart: Stefan Pietzsch Jugendhockeywart: Thorsten Gräf Jugendruderwart: Robby Zitzmann Bootswart: Herbert Scheid |
Der NRG-Vorstand trat in der
vergangenen Legislaturperiode 4 x zusammen und zwar am
17. April 99,
24. August 99, 8. November 99 und 18. Januar 2000.
1.2. Inhalte der Vorstandssitzungen:
2. Gesellschaftliches
3. Übersicht über den NRG-Mitgliederbestand (Mitgliederbestand per 31. Dezember 1999):
Rudern: 138 Mitglieder
Hockey: 76 Mitglieder = 214 Mitglieder in der NRG
(Anmerkung: Eine Grafik zur derzeitigen
Situation der Alterstruktur kann über folgenden Link geöffnet
werden, wenn Excel auf Deinem Rechner installiert ist und eine
Verknüpfung besteht: http://home.rz-online.de/~neuwiederrg/altstruk.xls)
27 Abmeldungen:
13 NRG-Mitglieder (Rudern)
12 NRG-Mitglieder (Hockey)
2 Sterbefälle (Dr. Julius Dilger April 99, Hermann
Reinhard Nov 99)
23 Anmeldungen:
1 NRG-Mitglied (Rudern)
22 NRG-Mitglieder (Hockey)
Neuwied, 8. Jan. 2000
gez. Mechthild Peters, 1. Schriftführerin
Bericht der NRG-Hockeyabteilung für das Jahr 1999:
1. In der Feldsaison pflegten wir Spielverkehr mit 6 Mannschaften: 1. Herren, Damen, weibliche Jugend, männliche Jugend-A und Knaben-A/B, sowie den "Krückstöcken", unserer Eltern-Hobby-Mannschaft.
2. Die 1. Herren spielten nach ihrem Aufstieg auf dem Feld zum ersten Mal in der zweithöchsten rheinland-pfälzischen Liga (1. Verbandsliga) und erwischten auch ein ganz guten Start. Jedoch mussten sie dann bis zum Schluss zittern, da der Klassenerhalt nicht sicher war. Im August konnten sie nach der einen oder anderen Zitterpartie doch alles klarmachen und sicherten sich ihren Platz in dieser Liga.
In der Halle tun sie sich in der 2. Verbandsliga schwer, zumal zwei gute Spieler (Hjalmar Hagen und Markus Braun aufgrund von Studium und Bundeswehr) die heimischen Gefilde velassen mussten. Am ersten Wochenende im Januar fuhren sie dann den ersten Sieg ein, und nun hofft man wieder, dass alles klargeht. Aber sie sind eine junge Mannschaft, die in der letzten Zeit drei fünf A-Jugend-Spieler integriert hat, was auch in diesem Jahr passieren wird, denn die Jungens kommen in das Herrenalter.
Leider konnte die NRG ihnen bis zum Januar freitags keinen Trainingstermin besorgen, so dass sie weitgehend ohne Training auskommen mussten. Das ändert sich Mitte Januar, wenn ihnen die Heinrich-Heine-Realschul-Halle zur Verfügung stehen wird.
3. Als Damenteam bestritt die weibliche Jugend mit der einzigen echten Damenspielerin, gleichzeitig Trainerin, Sabine Hartmann, die Hallensaison 1998/1999 und musste sich verständlicherweise mit dem fünften Platz, dem Schlusslicht, begnügen. Diesmal haben sie sich einiges vorgenommen, nachdem sie in Soester Turnier den zweiten Platz belegten. Die NRG kann sich mit diesem jungen Team Hoffnungen machen. Leider ist der Einsatz der Auswahlspielerin Julia Baulig, die sich auch auf ihren Einsatz in der Jugend-National-Mannschaft vorbereitet, bei den Damen nicht möglich. Sie muss noch ein Jahr warten.
4. Die beiden Jugend-Teams, die weibliche Jugend und die männliche Jugend-A, alle im Alter zwischen 16 und 18 Jahren, nahmen an den Meisterschaftsrunden im Feld teil, konnten sich aber gegen die starken pfälzischen Teams nicht durchsetzen. Sie spielten eifrig mit. Zur Hallensaison mussten sie auf ihren Trainier Hjalmar Hagen verzichten, der als Student nun beim HC Ulm in der Regionalliga spielt. Der Abteilungsleiter ist, mindestens was das Training angeht, eingesprungen.
5. Die jüngeren Spieler der Knaben-A/B,
im Alter zwischen 8 13 Jahren, entwickeln sich gut. Sie
haben einige gute Sportler dazu gewonnen und sind jetzt eine
muntere Schar, die seit dem Herbst von Thorsten Gräf und Julia
Baulig trainiert werden. Sie werden in diesem Jahr zum ersten Mal
an der Meisterschaftsrunde teilnehmen. Als Betreuer fungieren die
Eltern Renate Schmitt und Horst Stein, die es sich nicht nehmen
ließen, das Herbst-Lager der jungen Rangen zu organisieren.
Letzteres soll auf dem Sportgelände Udert/Ww. wiederholt werden.
6. Es war ein gutes, vor allem ein harmonisches Jahr für die
Abteilung. Es ist erfreulich, dass sich immer wieder junge Leute
einsetzen und Verantwortung übernehmen, so wie jetzt Thorsten
und Julia. Auch Oliver kümmert sich um die Abteilung, wenn auch
etwas weiter weg aus Mannheim, wo er studiert. Michael Volkenborn
hält die Herren zusammen und erfreut sich großer Akzeptanz
aufgrund seines ausgleichenden Wesens. Bleibt nun zu hoffen, dass
die Letztgenannten ihre Ausbildung bald abgeschlossen haben und
sesshaft werden, damit die Geschicke der Abteilung in ihre Hände
gelegt werden können. Den jungen Leuten gilt der Dank des
Unterzeichners.
gez. Pobloth
Bericht der NRG-Ruderabteilung für das Jahr 1999:
Ruderbetrieb allgemein:
Mit 32.268 Vereinskilometern sackte die Jahresruderleistung auf den niedrigsten Stand seit 21 Jahren. Der amtierenden Ruderleitung und dem Trainer war es leider nicht vergönnt, eine Belebung des Ruderbetriebes zu bewirken. Ausschlaggebend hierfür waren sicherlich die Beendigung der Trainertätigkeit von Martin Klusch, die Umbauarbeiten am Projekt "Bootshaus 2000", ein fehlendes Angebot an Wanderfahrten und die wiederum verschobene Mitgliederwerbung (frisches Blut muß in die Abteilung).
Eine Aufbruchstimmung muß her! Wir brauchen hierzu unter anderem eine wesentlich bessere Kommunikation. Derzeit reden die Ruderer, doch leider oft nur übereinander statt miteinander! Das muß deutlich besser werden!
Wir werden deshalb im Frühjahr 2000 an einem Nachmittag am Wochenende eine Aktivenversammlung durchführen (Termin kommt noch) bei der alle mal an einem Tisch sitzen und ihr Herz ausschütten können. Die Jahreshauptversammlung am 4.2.2000 ist für ureigene Ruderprobleme aus Zeitgründen weniger geeignet.
Mit den neuen Räumlichkeiten im Anbau soll eine natürliche Keimzelle für persönliche Kontakte beider Abteilungen und für außersportliche Veranstaltungen geschaffen werden. Ich verspreche mit hiervon zwar keinen automatischen Erfolg, aber die Grundlage für eine erfolgreiche Vereinsarbeit. Kommen vielleicht auch wieder die Zeit der "Pool-Parties" zurück ? Wer die neuen Räumlichkeiten in den letzten Tagen im fast fertigen Zustand gesehen hat, der spürt vielleicht schon, daß man sich hier als NRG-er später einmal wohlfühlen und auch ein wenig stolz darauf sein kann.
Die Zusammenarbeit mit dem GTRVN soll weiter verbessert werden. Wir wollen zunächst die allgemeinen Ruder-Termine noch besser abstimmen. Ob eine über diese enge Abstimmung weiterführende Kooperation mit einem für beide Vereine tätigen "Cheftrainer" zustandekommt, hängt sicherlich nicht zuletzt auch von unseren Zielen ab. Bei näherer Betrachtung sind natürlich die Details des "Tagesgeschäftes" eines solchen Modells für einen dauerhaften Erfolg wichtig. Ohne Regelungen und mit unterschiedlichen Einstellungen kann eine überhastete "Kooperation" schnell in Mißverständnissen und Auseinandersetzungen enden, die das derzeit gute Verhältnis zu unseren Ruderkameraden von GTRVN gefährden.
Eine solche Sache muß sicherlich erst in unseren Köpfen reifen und kann nicht "von oben" befohlen werden. In jedem Fall sollten beide Vereine auch ihre unverwechselbare Identität behalten.
Wanderfahrten 1999:
Juni: AH-Wanderfahrt auf dem Comer See, Juli: Wanderfahrt auf den Berliner Gewässern, September Wanderfahrt auf Saar und Mosel sowie DRV Wanderrudertreffen in Schweinfurt.
Kilometersiegerin des Jahres 1999 wurde Ingrid Rauwolf mit 2.706 km.
Die Leistungen für die Verleihung des DRV-Fahrtenabzeichens erzielten 13 Ruderer (Vorjahr 11): Ingrid Rauwolf (2.706), Rolf Petry (2.162), Werner Eickhoff (2.110), Elfriede Eickhoff (1.598), Martin Klusch (1.548), Robby Zitzmann (1.370), Astrid Homberg (1.254), Doris Hein (1.104), Tobias Wahl (1.074), Joachim Rauwolf (865), Helmut Börder (726), Mechthild Peters (701), Rosemarie Müller (700).
Regatten:
Mai: Europ. Rheinstromregatta: Robby Zitzmann im Siegerboot von Bacharach nach Bonn
August: 3. Platz Regatta Budapest-Baja 164 km (Robby Zitzmann und Martin Klusch im Boot)
Bigge-See-Regatta: 1. Platz für Tobias Wahl, 1. Platz für Spencer Janviniar, David Rauber, Stefan Drumm (GTRVN), Jens-Michael Kuhn und Christian Kuhn, 3. Platz für André Gerlach, Martin Klusch und Robby Zitzmann, 3 Platz im Achter mit GTRVN: Thomas Hein, Robby Zitzmann, André Gerlach, Tobias Wahl
1.Platz beim 24-Stunden-Rennen in Köln-Hürth (Martin Klusch, Robby Zitzmann, Jens-Michael Kuhn, David Rauber, Tobias Wahl)
1.Platz beim Hamburger Staffelrudern (Martin Klusch und Robby Zitzmann)
1.Platz in Genf (Martin Klusch und Robby
Zitzmann)
2. Platz beim Rheinmarathon (Martin Klusch und Robby
Zitzmann)
Der Bootswart Herbert Scheid kommentiert:
"Es war ein ruhiges Jahr und ich konnte Zeit und Energie in den Umbau stecken. Aus dem gleichen Grund wird es auch in diesem Winter keinen regelmäßigen Werkstattdienst geben.
Was viel Spaß macht, ist die Arbeit mit den
Jugendlichen. Wir haben uns die "Beverwijk" als
Lernobjekt vorgenommen. Es war zwar anstrengend die Bande zu
bändigen, aber wie gesagt: Es macht Sinn und Spass."
Allen engagierten Ruderern (insbesondere Kalle Müller) danke ich ganz herzlich für Ihre Mithilfe!
gez. Ralf Schaefer (Abteilungsleiter Rudern)